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by Dirk Paehl Feedback
Die Rolle der Ernährung für die Gesundheit
Die Bedeutung einer gesunden Ernährung für die Gesundheit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Unser Körper braucht zum optimalen Arbeiten aller Körperfunktionen bestimmte Nährstoffe, die er nicht selbst herstellen kann und die deshalb mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Fehlen einige dieser lebenswichtigen Stoffe, kann es sowohl zu physischen als auch zu psychischen Erkrankungen kommen.
Obwohl das den meisten Menschen bewusst ist, setzen längst nicht alle ihr Wissen auch in die Praxis um. Gesunde Ernährung wird manchmal gleichgesetzt mit Essen, das eintönig und geschmacklos ist, und wo alles verboten ist, was lecker schmeckt. Dazu kommt noch, dass sich vor allem Berufstätige nicht die Zeit nehmen, um ein gesundes Essen zuzubereiten. Sie greifen aus Bequemlichkeit lieber zur Tiefkühlpizza oder zur Konservendose.
Die größten Ernährungsfehler
An erster Stelle ist hier eine zu kalorienreiche Nahrung zu nennen. Wer auf Dauer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbrennt, nimmt an Gewicht zu, was vor allem in späteren Jahren unter anderem zu Gelenkbeschwerden und Altersdiabetes führen kann.
Viele Menschen nehmen mit der täglichen Nahrung auch zuviel Fett auf, wovon nicht nur wegen des hohen Kaloriengehaltes von Fetten abzuraten ist, sondern auch wegen der Gefahr von Herz- und Gefäßleiden, die vor allem bei einem übermäßigen Verzehr von gesättigten Fetten vermehrt auftreten.
Ein Mangel an Ballaststoffen in der Ernährung kann ein erhöhtes Risiko für eine Darmkrebserkrankung darstellen. Wer wenig Vollkornprodukte isst und auch wenig Obst und Gemüse, nimmt damit auch zu wenig Ballaststoffe auf.
Auch die ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist vor allem bei älteren Menschen oft nicht gewährleistet. Mindestens 1,5 – 2 Liter Wasser täglich sind nötig, um eine Dehydrierung und weitere negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu vermeiden.
Wie sieht eine gesunde Ernährung aus?
Eine gesunde Ernährung versorgt den Organismus mit allen Nährstoffen, die er zur Aufrechterhaltung der körperlichen und geistigen Funktionen benötigt. Die optimale Ernährung beinhaltet also genügend Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Die wichtigsten Nahrungsbestandteile ohne Nährstoffcharakter sind Ballaststoffe und Wasser.
Am besten eignet sich eine abwechslungsreiche Mischkost dazu, den Körper mit allen benötigen Nährstoffen zu versorgen.Gesunde Ernährung bedeutet also nicht, dass man auf Fleisch verzichten oder sich ausschließlich von Rohkost ernähren muss. Es darf im Grunde alles gegessen werden, solange man in der Wochenbilanz alle wichtigen Nährstoffe aufnimmt.
Einige Grundsätze aber gilt es zu beachten:
Es sollte täglich Obst oder Gemüse auf den Tisch kommen, die reich an Vitaminen sind.
Auch Milchprodukte dürfen nicht fehlen, um die Versorgung mit Calcium und Eiweiß sicherzustellen.
Fleisch, das vor allem wegen des gut verwertbaren Eisens von gesundheitlicher Bedeutung ist, isst man am besten nur 2 – 3-mal pro Woche.
Vollkornprodukte sind Weißmehlprodukten vorzuziehen, da sie über mehr Vitamine und Mineralstoffe verfügen. Statt poliertem Reis sollte man Vollkornreis verwenden und statt Weißbrot besser Vollkornbrot.
Einfach- und mehrfachungesättigte Fettsäuren erhalten die Gefäße elastisch und sind vor allem in pflanzlichen Ölen und Fischen reichlich enthalten.
Eine gute Gelegenheit, um mit einer Ernährungsumstellung zu beginnen, ist die Urlaubszeit. Im Rahmen einer Kur kann man lernen, worauf es bei einer gesunden Ernährung ankommt und wie man diese Erkenntnisse dann auch leicht in seinen Alltag zu Hause integrieren kann. Auch kann man während seines Urlaubs einmal das Fasten probieren. Nach einer Fastenkur berichten viele Teilnehmer, dass die Geschmacksnerven viel sensibler auf viele Geschmacksrichtungen und insbesondere Salz reagieren. Das wäre dann der ideale Moment, um von seinen alten Gewohnheiten mit zuviel Salz und deftigem Essen Abstand zu nehmen.
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| Dirk Paehl |
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